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Angelmethoden

Heringsangeln

IHeringangeln Rostocker Hafenm April und Mai kommt der Hering in Schwärmen zum Laichen an die Küste bzw. wandert in die Boddengewässer, wie z.B. den Kubitzer Bodden, Greifswalder Bodden oder Strelasund. Dann haben sogar Gelegenheitsangler, die ihr Hobby nicht ganz so intensiv nachgehen die Möglichkeit richtig Beute zu machen.

Beste Angelstellen sind wie immer vom Boot. Aber auch von Brücken, Molen und Hafenanlagen kann man erfolgreich sein. Die alles in den Schatten stellende Angelstelle ist der alte Rügendamm über den Strelasund. Dicht an dicht drängen sich die Heringsangler auf der Brücke und rings herum befindet sich ein Meer von Booten auf dem Bodden. Ein imposantes Bild. Wer während der besten Wochen einen guten Platz auf dem Rügendamm haben möchte, sollte schon sehr zeitig (gegen 06:00 Uhr) am Platz sein. Dann kann es jedoch sein, dass nach kurzer Zeit das Heringsangeln beendet werden muss, da die mitgebrachten Fischeimer bis zum Rand gefüllt sind. Entsprechend herrscht am Platz ein reges Kommen und Gehen.

Eine ähnlich gute Stelle ist der Hafen in Rostock. Immer wenn die großen Fährschiffe ankommen werden große Heringsschwärme in die Hafenbecken gedrückt. Auch hier sollte man rechtzeitig vor Ort sein, auch wenn es hier wesentlich größere Kapazitäten gibt als auf dem Rügendamm. Denn im vorderen Bereich hat man größere Chancen, als am Ende des Beckens.

Eine gute Alternative zum Landangeln sind geführte Bootstouren, die an fast allen Häfen angeboten werden. Man ist sehr flexibel und die erfahrenen Kapitäne fahren stets zu den besten Stellen. Langfristiges Anmelden wird empfohlen, da die Anbieter früh ausgebucht sind.

Heringangeln Rostocker HafenGeangelt wird mit dem fünfhakigen Heringspaternoster. Er besteht aus einem langen Vorfach an dessen Ende ein Blei montiert wird. Manche nehmen an Stelle des Bleis einen Blinker falls etwas Größeres beißen möchte. Denn man muss immer im Hinterkopf haben, dass den Heringen auch größere Räuber wie die Meerforelle in die Küstengebiete folgen. Vom Vorfach ausgehend zweigen dann in regelmäßigen Abständen fünf Anbeißstellen ab.

Die besten Herings-Paternoster sind die mit Goldhaken und echter Fischhaut. An manchen Tagen kann eine kleine, phosphorfarbene Perle vor dem Haken als zusätzliche Anziehung wirken. Meistens werden die Montagen jedoch bereits fertig montiert mit Perlen zum Kauf angeboten. Nach der Laichzeit sollte man den Köder entsorgen und für das nächste Jahr neue kaufen. Denn entscheidend ist, dass die Hakenspitzen messerscharf sind und die Silbernen besser sitzen.

Wichtig ist weiterhin, dass der Paternoster nach dem Wurf frei und taumelnd zum Grund schwebt und man ihn nicht kontrolliert herab lässt. Das erhöht den Reiz des Köders. Nach dem Anbiss sollte man stets noch einen Moment mit dem Drill warten. Da Heringe in Schwärmen vorkommen, sind weitere Bisse keine Seltenheit.