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Angelreviere in Mecklenburg Vorpommern

Angeln in Boddengewässern

Kurzportrait

Lage: Festlandsküste Mecklenburg Vorpommerns vor den Inseln Rügen, Usedom und der Halbinsel Fischland Darss Zingst

Subregionen:

Hauptorte: Wolgast, Ückermünde, Greifswald, Stralsund, Barth, Ribnitz-Damgarten, Wismar

Spezifik: fischreiche, flache Angelreviere, aufgrund der Größe meist sehr windanfällig, geschützte Bereiche zwingend beachten

Unterkunft: Angelurlaub Bodden


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Für das Angeln im Bodden sind hier allgemeine Hinweise, die sämtliche Boddengewässer in Mecklenburg Vorpommern betreffen, zusammengefasst

Die Entstehung der Bodden- und Haffgewässer ist ein hochinteressanter geologischer Prozess der letzten Eiszeit. Durch die vorgelagerten Inseln und Halbinseln, wie z.B. Fischland-Darß-Zingst, Insel Rügen und Insel Usedom, die den direkten Zugang zur Ostsee versperren, sind die Bodden durch den so genannten Küstenausgleich entstanden.

Angeln Bodden

Die mit durchschnittlich 2 bis 5 Meter Wassertiefe sehr flachen Gewässer sind nicht so salzhaltig (Brackwasser), da durch die Mündungen vieler Flüsse, z.B. Oder, Peene oder Recknitz stets Süßwasser zufließt. Dadurch besitzen sie einen höheren Nährstoffgehalt und eine höhere Wassertemperatur als das offene Meer und stellen somit ideale Laichbedingungen vor allem für Hering, Hecht, Hornhecht, Zander und Barsch dar.

Die größten Boddengewässer sind der Greifswalder Bodden, das Stettiner Haff, der Kubitzer Bodden, die Darß-Zingster Boddenkette (Saaler-, Bodstedter- und Barther Bodden sowie Koppelstrom und Grabow), das von der Insel Usedom umschlossene Achterwasser und das Salzhaff an der Mecklenburgischen Ostseeküste.

Die beste und effektivste Fangmethode ist auch hier das Angeln vom Boot aus. Besonders in den Herbst- und Wintermonaten bestehen die besten Chancen, einen der kapitalen Hechte, Zander und Barsche zu erbeuten. Auf Grund der wechselhaften Wetterbedingungen ist es immer ratsam, mit dem Boot in Ufernähe zu bleiben und eine Schwimmweste zu tragen.

Im Frühjahr, wenn zwischen März und Mai erst Hering und danach der Hornhecht zum Laichen in die flachen Gewässer zieht, ist man jedoch auch mit der Wathose erfolgreich. Nachdem man einige Hundert Meter weit gewatet ist, gilt es mit Weitwürfen die Blinker, Pilker und Paternoster in die Nähe der Fahrrinnen zu platzieren.

Ein äußerst beliebter Ort zum Heringsangeln ist der Strelasund. Etliche Angler zieht es dann auf den Rügendamm bei Stralsund, um von dort aus Beute zu machen. Aber auch in den Fährhäfen der Hansestadt Rostock bieten sich gute Möglichkeiten, wenn die Fährschiffe ganze Heringsschwärme in die Hafenbecken drücken.

Hornhechte fängt man am besten am Greifwalder Bodden beim Seebad Lubmin oder etwas westlicher in Loissin im Ortsteil Gahlkow. Hier ist man beim Angeln ungestört, da es hier einen kilometerlangen, frei zugänglichen Naturstrand gibt. Wer keine Lust zum Waten hat, angelt einfach von der Lubminer Seebrücke.