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Feldberger Seenlandschaft

Feldberger Haussee

Kurzportrait

Lage: Mecklenburgische Seenplatte, Feldberger Seenlandschaft

Größe: 131 ha

max. Tiefe: 12 m

Hauptfischarten: Aal, Hecht, Barsch, Wels, Kaulbarsch, Quappe, Kleine Maräne, Karpfen, Schlei sowie diverse Weißfischarten

Fischer: Fischereimeister Frankiw, Feldberg

Besonderheit: Feldberger Stadtsee, Austragungsort internationaler Wasserski-Wettkämpfe

Unterkunft: Urlaub Feldberger Seenlandschaft

Beschreibung

Feldberger HausseeDer Haussee ist neben den Seen Breiter Luzin und Schmaler Luzin der dritte der oberen Seen. Er liegt am nördlichen Stadtrand von Feldberg. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich östlich der Breite und der Schmale Luzin. Eine direkte Verbindung gibt es nur zum Breiten Luzin, da der „Seerosenkanal“ am Ostufer zum Schmalen Luzin 1969 künstlich unterbrochen wurde. Der See lässt sich durch das Vorhandensein verschiedener Halbinseln und Buchten in drei Bereiche unterteilen. In der Nordbucht, die in zentraler Stelle zwei bewaldete Inseln hat, wird die maximale Tiefe von 12 m erreicht. Das Ufer wird an dieser Stelle durch den Forst Feldberger Hütte begrenzt. Der Wald reicht bis an das Wasser heran. Im südlichen Teil gibt es durch die Halbinsel Amtswerder zwei lang gestreckte Buchten, deren Ufer größtenteils bebaut sind.

Feldberger Haussee

Der Haussee besitzt in der Feldberger Seenlandschaft eine besondere Stellung, da er im letzten Jahrhundert einer erhöhten Nährstoffzufuhr unterlag, was sich natürlich auf die einst hervorragende Wasserqualität auswirkte. So wurde der See um 1900 durch die örtliche Molkerei verunreinigt. Die Abfallprodukte haben zu einem enormen Wachstum diverser Fischarten, insbesondere aber bei den Aalen geführt. Später wurde der See durch landwirtschaftliche Abfallprodukte und durch die Stadt belastet. Mit dem 1985 gestarteten Projekt der Biomanipulation ist es jedoch gelungen, die Wasserqualität erheblich zu steigern. Teil des Projektes war nicht nur Biomanipulation, wo die Selbstreinigung des Sees vergünstigt und beschleunigt wurde, sondern auch eine Nahrungskettenmanipulation. Hierzu erfolgten die intensive Befischung von Plötz und Blei, bei gleichzeitigem Besatz mit Zander, Hecht, Barsch, Aal und Wels. Weiterhin gab es Auflagen mit Fangverboten bzw. eingeschränkte Befischung der Raubfische.

Als weitere Hauptfischarten sind Karpfen, Schlei und Quappe zu nennen. Bewirtschaftet wird der See durch den Feldberger Fischereimeister Frankiw. Das Angeln vom Boot ist gestattet, jedoch nicht mit Motorbooten. Zu beachten ist, dass auf dem See aktiv Wasserski-Sport betrieben wird. Regelmäßig finden hier nationale, aber auch internationale Wettkämpfe statt. Es gibt gekennzeichnete Routen, die bei Betrieb nicht überquert werden dürfen.


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