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Müritz und Umgebung

Kölpinsee

Kurzportrait

Lage: Mecklenburgische Seenplatte, Müritz und Umgebung, Nachbargewässer der Müritz

Größe: 20,29 qkm

max. Tiefe: 28 m

Hauptfischarten: Hecht, Barsch, Aal, Zander, stattliche Karpfen und verschiedene Weißfischarten

Fischer: Fischerei Müritz-Plau GmbH

Besonderheit: sehr gutes Raubfischgewässer, schöne Umgebung

Unterkunft: Urlaub Müritz

Angeln Kölpinsee

Der 20,29 km² große Kölpinsee befindet sich nordwestlich der Müritz und der Touristenhochburg Waren und zählt zu den Großseen an der Mecklenburgischen Seenplatte. Er ist zusammen mit der Müritz, dem Fleesensee und dem Plauer See Bestandteil der „Oberen Seen“. Mit einer Wasserfläche von mehr als 200 km² bilden sie das größte zusammenhängende Seengebiet Deutschlands. Alle Seen werden durch den Müritz-Elde-Kanal, einer beliebten Wasserstraße für Wasserwanderer, durchflossen. Nördlich liegt der Jabelsche See (Jabler See), der auch über eine kleine Wasserstraße zu erreichen ist.

Der Kölpinsee hat für Angler den Vorteil, dass er sich abseits von Ortschaften befindet und seine Ufer zumeist unbebaut sind. Er ist größtenteils von Wald umgeben und verfügt über eine gute Wasserqualität.

Am Nordufer, beim Abfluss zum Jabelschen See, befindet sich das Naturschutzgebiet „Damerower Werder“. Hier gibt es ein riesiges Freigehege für Wisente. Führungen mit dem Förster sind eine beliebte Touristenattraktion.

Angeln Kölpinsee

Der Kölpinsee ist ein für seine Größe recht flaches Gewässer. Die durchschnittliche Tiefe liegt bei 2 – 3 m. Die tiefste Stelle befindet sich ziemlich zentral in Gewässermitte. Sie beträgt 28 m. Die flachen Uferbereichen sorgen dafür, dass vor allem im Sommer die üppigen Krautfelder fast bis zur Wasseroberfläche wachsen und somit das Angeln im Kölpinsee erschweren. Durch ausgedehnte Schilfgürtel sind Landangelstellen rar. Es sollte also ausschließlich mit Boot geangelt werden. Hauptfisch im Kölpinsee ist der Hecht. Viele Angler berichten, dass man hier zwar nicht so viele Schwergewichte auf die Schuppen legt wie an der Müritz, jedoch jede Menge Bisse kleinerer Hechte erwarten kann. Natürlich sind auch Meterhechte vorhanden. Weitere Fischarten sind Barsch, Aal, Zander, stattliche Karpfen und die allgegenwärtigen Weißfische.

Durch die vielen Krautfelder sind Oberflächenköder wie Popper und Propper zu empfehlen. Beim „Poppern“ besteht jedoch der Nachteil, dass es auf einem See dieser Größe meist windig ist. Eine weitere viel versprechende Angelmethode ist das Schleppangeln, was hier durch den Fischer (Fischerei Müritz-Plau GmbH) gegen Entgelt gestattet ist. Beste Angelstellen befinden sich an den Zu- und Abflüssen und an den tieferen Stellen. Am nördlichen Seeteil gibt es einige tiefere Bereiche, wo es schlagartig auf sechs Meter abwärts geht und im westlichen Bereich, in Nähe der Kanäle zum Fleesensee und Jabelschen See, werden Tiefen von 12 m erreicht.

Karte Kölpinsee


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