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Angeln Plauer See und Umgebung

Plauer See

Kurzportrait

Lage: Mecklenburgische Seenplatte, Plauer See und Umgebung

Größe: 3840 ha

max. Tiefe: 24 m

Hauptfischarten: Hecht, Zander, Barsch, Karpfen, Schleie, Aal, Aalquappe sowie die bekannten Weißfischarten

Fischer: Fischerei Müritz Plau GmbH

Besonderheit: drittgrößter See in Mecklenburg Vorpommern; siebendgrößter See in Deutschland

Unterkunft: Urlaub Plauer See

Angeln Plauer See

Der Plauer See befindet sich westlich der Müritz zwischen den Kleinstädten Plau am See und Malchow. Mit einer Fläche von 38,4 qkm ist er nach der Müritz (117 qkm) und dem Schweriner See (61,5 qkm) der drittgrößte See in Mecklenburg Vorpommern. Auf der Liste der größten Seen in Deutschland findet man ihn auf Rang 7.

Durch den Müritz-Elde-Kanal, der durch den See führt, gibt es eine direkte Verbindung mit den Nachbarseen Fleesensee, Kölpinsee und Müritz. Der im Vergleich zur Länge eher schmale See verfügt über eine Nord-Süd-Ausdehnung von 15 km. Die maximale Tiefe wird bei 24 m erreicht.

Die Charakteristik der Uferzonen ist zweigeteilt. Während fast das gesamte Westufer durch den Luftkurort Plau am See und seinen Ortsteilen Quetzin, Heidenholz, Plötzenhöhe und Appelburg im Sinne einer gut ausgestatteten touristischen Infrastruktur bebaut ist, sind die übrigen Uferbereiche von hügligen, dichten Wäldern geprägt, die einen herrlichen Panoramablick ermöglichen. Das Nordufer gehört zum Naturpark Nossentiner Schwinzer Heide, wo sich das Seengebiet rund um den Krakower See anschließt. Eine Besonderheit ist die Halbinsel Alt Schweriner Werder im Norden des Sees.

Bedeutende Orte in der Region neben der namensgebenden Kleinstadt und Touristenhochburg Plau am See sind Alt Schwerin im Norden, Zislow im Osten und Stuer im Süden. Hier findet man genügend Unterkünfte für den Angelurlaub in Mecklenburg Vorpommern.

Plauer See

Fazit: Insgesamt ist der Plauer See ein großer, klarer, schilf- und buchtenreicher See, in denen die Hauptfischarten Hecht, Zander, Barsch, Karpfen, Schleie, Aal, Aalquappe sowie die bekannten Weißfischarten vorkommen. Durch die oft schwer zugänglichen Uferbereiche gibt es kaum Angelmöglichkeiten vom Ufer. Außerdem fällt der Grund meist sehr flach ab. Aus diesem Gunde empfiehlt sich das Angeln vom Boot aus (Ankerpflicht beim angeln). Boote können, wenn nicht mit der Unterkunft enthalten, an vielen Ausleihstationen gemietet werden. Vorteilhaft wäre weiterhin die Nutzung eines Echolotes, da sich die Fische entsprechend der Jahreszeiten in unterschiedliche Tiefen aufhalten und man die guten Angelstellen an Kanten besser findet.

Zu beachten ist, dass die nördlichste Spitze bei Glashütte Teil eines Naturschutzgebietes ist. Der Bereich ist mit Bojen gekennzeichnet. Weiterhin sollte man berücksichtigen, dass der See während der Sommerferien stark durch Fahrgastschifffahrt und Wassersportler frequentiert ist. Gute Angelstellen für Hechte findet man z.B. im Gebiet "Leister Lanke", einer Bucht am Westufer zwischen Leisten und Quetzin. Hier bieten sich auch gute Möglichkeiten vom Ufer aus. Als Köder sind große Wobbler oder Köderfische zu empfehlen (viele Oberflächenjäger). Große Aale fängt man gut mit Gründlingen oder Tauwurm. Gute Karpfen werden mit Boilies überlistet. Weitere empfehlenswerte Angelstellen vor allem für Raubfische wie Hecht, Zander und Barsch sind die Bucht am Nordufer bei Alt Schwerin zwischen der Halbinsel Plauer Werder und Lenz, am Ostufer Lenzer Höhe, südlich der Mündung des Petersdorfer Sees, der Petersdorfer See selbst oder auch Rehberg am Westufer vor Appelburg.

Eine weitere Alternative ist das Schleppangeln, das im Plauer See mit einer gebührenpflichtigen Sondergenehmigung gestattet ist. Der Fischer (Müritzfischer) schreibt vor, dass das Schleppangeln mit maximal 2 Handangeln mit jeweils einer Anbissstelle erlaubt ist. Die Schleppangelkarte gilt nur in Verbindung mit einer Angelkarte für das jeweilige Gewässer. Die Kosten betragen pro Woche ca. 15 EUR. Hier sollte man es vor allem dort versuchen, wo der Uferbereich hüglig ist sowie bei abfallenden Kanten. Stets sollte man jedoch berücksichtigen, dass sich die Fische während der kalten Jahreszeit in tiefere Regionen aufhalten als im Frühjahr oder Sommer.

Karte Plauer See


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