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Seen in Brandenburg

Naturpark Stechlin Ruppiner Land

Kurzportrait

Lage: südlich der Mecklenburgischen Seenplatte, ca. 70 km nördlich von Berlin

Hauptorte: Rheinsberg, Fürstenberg

Spezifik: sehr seen- und waldreiche Region, etliche kleine, miteinander verbundene Seen; Heimat geschützer Tiere und Pflanzen

Unterkunft: Urlaub Stechlin-Ruppiner-Land


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Etwa 15 km südlich der mecklenburgischen Kreisstadt Neustrelitz verläuft die Grenze zum Land Brandenburg. Nach weiteren 5 km erreicht man die Kleinstadt Fürstenberg an der Havel. Sie ist der Eingangsbereich zu einer herrlichen Seenlandschaft, welche sich dem Besucher in westlicher Richtung erschließt. Markenzeichen sind die vielen kleineren Seen, die häufig miteinander vernetzt sind und somit Wassersportlern und Anglern ideale Bedingungen versprechen. Da hier der Wassertourismus in den letzten Jahren rapide zugenommen hat, werden gegenwärtig Anstrengungen unternommen, für diesen wichtigen Wirtschaftszweig die infrastrukturellen Voraussetzungen weiter zu verbessern. Das betrifft besonders den Bau bzw. Ausbau von Schleusen und Brücken. Im Bereich der oberen Havel und dem Rheinsberger Seengebiet sind bereits heute die Bedingungen für den Wassertourismus ausgezeichnet. In Rheinsberg am gleichnamigen See und in Kleinzerlang sind neue moderne Feriendörfer mit Marinas entstanden. Große Teile dieses Gebietes wurden im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land zusammengefasst.

Rheinsberg

Die Stadt Fürstenberg selbst wird von drei Seen, dem Baalensee, dem Röblinsee und dem Schwedtsee, umschlossen. Vier Läufe der Havel durchfließen die Stadt. Etwa 50 % ihres Territoriums sind Wasserfläche. Als Teil der Bundeswasserstraße Obere Havel gilt sie als Tor zur Mecklenburgischen Seenplatte.

Die Kleinstadt Rheinsberg am Grienericksee ist ein Staatlich anerkannter Erholungsort. Neben der wunderschönen Umgebung hat sich der Ort als Kulturhauptstadt in Nordbrandenburg einen Namen gemacht. Bereits im 18. Jahrhundert verstand der preußische Kronprinz Friedrich (später Friedrich der Große) und sein Bruder Prinz Heinrich ihr Schloss als aufklärerischen „Musenhof“. Das Schaffen Theodor Fontanes im 19. und Kurt Tucholskis im 20. Jahrhundert trug zur Zementierung des kulturellen Rufs bei. Noch heute dient das Schloss als Stätte historischer und zeitgenössischer Kunst.

In unmittelbarer Umgebung von Rheinsberg befinden sich eine Reihe weiterer Angelgewässer, wie z. B. der Rheinsberger See, der Schlabornsee, der Große Zechliner See, der Große Stechlin oder der Dollgowsee.


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