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Angeln Uckermark

Lübbesee

Kurzportrait

Lage: Brandenburgische Seen, Region Uckermark, bei Templin

Größe: 300 ha

max. Tiefe: 13 m

Hauptfischarten: Hecht, Zander, Barsch, Karpfen, Schlei und viele Weißfischarten

Fischer: Uckermark Fisch GmbH

Besonderheit: flussähnlicher Rinnensee, sehr große Sichttiefen, gutes Raubfischrevier

Unterkunft: Urlaub Uckermark

Der ca. 300 ha große Lübbesee ist mit einer Länge von 12 km und einer Breite von 350 m ein schmaler, flussähnlicher Rinnensee, wie man sie in der Region häufig vorfindet. Gleichzeitig ist er mit maximal 13 m Wassertiefe recht tief. Der obere Bereich des Sees ist im Vergleich zum übrigen See mit maximal 600 m etwas breiter. Hier befindet sich auch ein großer Strandabschnitt mit üblicherweise sandigem, flach abfallendem Grund. Zur hervorragenden Wasserqualität ist zu sagen, dass das Wasser sehr nährstoffarm und daher klar ist. Selbst im Sommer werden noch Sichttiefen von etwa 4 m erreicht.

Damit dies auch so bleibt, ist das Befahren mit Motorbooten untersagt. Wer nicht den gesamten See im Ruderboot via Muskelkraft befischen will, kann auch auf die Dienste eines Elektromotors zurückgreifen. Ausleihstationen sind z.B. im Ortsteil Postheim vorhanden.

Das Gewässer schlängelt sich förmlich in südöstliche Richtung von Templin bis zur Ortschaft Ahlimsmühle. Auf halber Länge befindet sich die Grenze zwischen zwei Naturparks. Der nördliche Seeteil liegt im "Naturpark Uckermärkische Seen" und der südliche Bereich entfällt bereits in das Territorium "Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin". Am Südufer führt eine Verbindung über kleinere Nebengewässer zum Lübelmosee und zum Libbesickesee.

Da die gesamte Gegend besonders waldreich ist, ist auch der Lübbesees fast vollständig von Wald umgeben. Oft ragen die Bäume bis an das Wasser heran bzw. darüber hinaus. Entsprechendes Können ist beim Überkopfwerfen an diesen Stellen erforderlich. Der See verfügt jedoch zum größten Teil über viele dichte Schilfgürtel. In diesen Bereichen, aber auch bei den häufig vorkommenden Krautfeldern, an Scharkanten und auch im Freiwasser, wo meist große Hechte nach Maränen jagen, sollte der Angler sein Glück versuchen.

Grundsätzlich ist der Raubfischangler am See genau richtig, da vor allem der Hecht- und Barschbestand trotz Fischers auf hohem Niveau ist. Beste Hechtangelzeiten sind von September bis Januar sowie von April bis Juni, wobei von November bis Mitte Dezember am meisten gefangen wird. Anders ist dies bei den Barschen, die im Winter fast nicht stattfinden. Die Barsche überlistet man am besten in der Nähe von Kleinfisch-Schwärmen, mit allen gängigen Ködern. Zum Thema Aal ist zu sagen, dass der Bestand dramatisch zurückgegangen ist. Dies ist vor allem auf den, im Verhältnis zur Fischerei stehenden geringen Besatz und durch den allgegenwärtigen Kormoran zurückzuführen. Ein Fakt, der fast für jeden See in Mecklenburg Vorpommern und Brandenburg zutrifft. Erfreulich hingegen ist die steigende Population des Welses. Immer häufiger gelingen vor allem im Frühjahr und Sommer Waller-Fänge mit Köderfisch oder auch mit tief laufenden Wobblern. Erwähnenswert ist weiterhin das Vorkommen kapitaler Karpfen, Schleien und Maränen.

Bewirtschaftet wird der See von der Uckermark-Fisch GmbH. Diese vergibt die Angelerlaubnis. Der Kreisangelverband (KAV) Templin (Tel. 039886 / 34097) hat eine Sonderregelung mit dem Fischer erwirkt, sodass deren Mitglieder auch ohne Gewässerkarte angeln dürfen.

Karte Lübbesee


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