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    Mecklenburgische Seenplatte

    Natur pur erleben

Plauer See

Der Plauer See befindet sich westlich der Müritz zwischen den Kleinstädten Plau am See und Malchow. Mit einer Fläche von 38,4 qkm ist er nach der Müritz (117 qkm) und dem Schweriner See (61,5 qkm) der drittgrößte See in Mecklenburg Vorpommern. Auf der Liste der größten Seen in Deutschland findet man ihn auf Rang 7. Durch den Müritz-Elde-Kanal, der durch den See führt, gibt es eine direkte Verbindung mit den Nachbarseen Fleesensee, Kölpinsee und Müritz. Der im Vergleich zur Länge eher schmale See verfügt über eine Nord-Süd-Ausdehnung von 15 km. Die maximale Tiefe wird bei 24 m erreicht. Die Charakteristik der Uferzonen ist zweigeteilt. Während fast das gesamte Westufer durch den Luftkurort Plau am See und seinen Ortsteilen Quetzin, Heidenholz, Plötzenhöhe und Appelburg im Sinne einer gut ausgestatteten touristischen Infrastruktur bebaut ist, sind die übrigen Uferbereiche von hügligen, dichten Wäldern geprägt, die einen herrlichen Panoramablick ermöglichen. Das Nordufer gehört zum Naturpark Nossentiner Schwinzer Heide, wo sich das Seengebiet rund um den Krakower See anschließt. Eine Besonderheit ist die Halbinsel Alt Schweriner Werder im Norden des Sees. Bedeutende Orte in der Region sind neben der namensgebenden Kleinstadt und Touristenhochburg Plau am See die Dörfer Alt Schwerin im Norden, Zislow im Osten und Stuer im Süden. Hier findet man genügend Unterkünfte für den Angelurlaub in Mecklenburg-Vorpommern.

Der Plauer See ein großer, klarer, schilf- und buchtenreicher See, in denen die Hauptfischarten Hecht, Zander, Barsch, Karpfen, Schleie, Aal, Aalquappe sowie die bekannten Weißfischarten vorkommen. Durch die oft schwer zugänglichen Uferbereiche gibt es kaum Angelmöglichkeiten vom Ufer. Außerdem fällt der Grund meist sehr flach ab. Daher empfiehlt sich das Angeln vom Boot aus (Ankerpflicht beim Angeln). Boote können, wenn nicht mit der Unterkunft enthalten, an vielen Ausleihstationen gemietet werden. Vorteilhaft wäre weiterhin die Nutzung eines Echolotes, da sich die Fische entsprechend der Jahreszeiten in unterschiedliche Tiefen aufhalten und man die guten Angelstellen an Kanten besser findet.

Zu beachten ist, dass die nördlichste Spitze bei Glashütte Teil eines Naturschutzgebietes ist. Der Bereich ist mit Bojen gekennzeichnet. Während der Sommerferien ist der See stark durch Fahrgastschifffahrt und Wassersportaktivitäten frequentiert ist, was sich beim Angeln als störend erweisen kann. Gute Angelstellen für Hechte findet man im Gebiet "Leister Lanke", einer Bucht am Westufer zwischen Leisten und Quetzin. Hier gibt es auch Angelstellen vom Ufer aus. Als Köder sind große Wobbler oder Köderfische zu empfehlen (viele Oberflächenjäger). Große Aale fängt man gut mit Gründlingen oder Tauwurm. Gute Karpfen werden mit Boilies überlistet. Weitere empfehlenswerte Angelstellen, vor allem für Raubfische, sind die Bucht am Nordufer bei Alt Schwerin zwischen der Halbinsel Plauer Werder und Lenz, das Ostufer Lenzer Höhe, südlich der Mündung des Petersdorfer Sees, der Petersdorfer See selbst oder auch Rehberg am Westufer vor Appelburg.

Eine alternative Angelmöglichkeit ist das Schleppangeln. Dazu benötigt man den Angelschein für Angeln mit Boot von der Fischerei Müritz-Plau GmbH. Informieren Sie sich auf deren Webseite über Preise und Angelregeln.

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